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Psychosomatik

Psychosomatik beschäftigt sich damit, wie psychische Prozesse die Entstehung und den Verlauf von Krankheiten beeinflussen. Psychische und psychosomatische Erkrankungen entstehen häufig infolge massiver und langanhaltender Belastungen im Leben. Jeder Mensch kennt solche Belastungen, die die eigene Psyche beeinflussen. Meistens handelt es sich um Phasen, die nach einiger Zeit wieder vorbeigehen. Gelingt es jedoch auf Dauer nicht, Stress, Druck und Konflikte zu bewältigen, resultiert mehr und mehr ein Zustand der Erschöpfung und Überforderung.

Psychosomatik meint die Verbindung von Körper (Soma) und Seele (Psyche).

Der Psychosomatik liegt die Überzeugung zugrunde, dass bei der Entstehung von Krankheiten körperliche und psychische Faktoren zusammenwirken. Erlebt ein Mensch anhaltende Belastungen, denen er sich „ausgeliefert” fühlt, gerät er zunehmend aus dem Gleichgewicht – körperlich und seelisch. Symptome und Beschwerden wie Herzrasen, Übelkeit, Schwindel, Schlafstörungen oder Tinnitus können auftreten, was zu einer zusätzlichen Belastung führt. Der Teufelskreis beginnt.

Viele Betroffene denken zuerst an eine rein körperliche Erkrankung. Oft jedoch bringt die organische Untersuchung kein richtungsweisendes Ergebnis und sorgt weiterhin für Unsicherheit und auch Angst. Sich in dieser Situation an eine Psychiaterin, einen Psychiater, eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten zu wenden, mag vielen Menschen noch immer als Überwindung erscheinen. Psychische Erkrankungen sind nach wie vor in unserer Gesellschaft oft negativ behaftet. Gleichzeitig gehören sie zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt, mit massiven Einschränkungen der Lebensqualität und einer wachsenden Bedeutung weltweit.

Unsere Kliniken

Zur Behandlung von Psychosomatischen Erkrankungen

„In unseren psychosomatischen Kliniken haben wir uns auf die Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen spezialisiert. Bereits seit über 30 Jahren finden Patientinnen und Patienten bei uns ein Zuhause auf Zeit”. Wir arbeiten erfolgreich nach einem ganzheitlichen Therapiekonzept. Fundierte medizinische Therapie geht Hand in Hand mit einer vertrauensvollen und wertschätzenden Begegnung von Mensch zu Mensch. Hier erhalten Sie einen Überblick über unser Behandlungsangebot. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne auch persönlich zur Verfügung!“

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Sven Steffes-Holländer

Ärztlicher Direktor der Heiligenfeld Kliniken und Chefarzt der Heiligenfeld Klinik Berlin

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Sven Steffes-Holländer

Ärztlicher Direktor der Heiligenfeld Kliniken und Chefarzt der Heiligenfeld Klinik Berlin

Abhängigkeits-
erkrankungen

Abhängigkeitserkrankungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen. Die Auswirkungen auf die körperliche und seelische Gesundheit wie auch auf das Privat- und Berufsleben können gravierend sein.

AD(H)S bei Erwachsenen

AD(H)S ist eine psychische Erkrankung, die in erster Linie mit Kindern und Jugendlichen in Zusammenhang gebracht wird. Dass auch Erwachsene davon betroffen sein können, ist dagegen viel weniger bekannt.

Angststörungen

Angst ist ein wichtiges Gefühl. Sie hilft uns, Gefahren zu erkennen. Wenn die Angst allerdings anfängt, unseren Alltag zu bestimmen und nicht mehr in den Griff zu bekommen ist, kann der Grund eine Angststörung sein.

Burnout

Wir stehen unter Druck, fühlen uns gehetzt, sollen möglichst flexibel und maximal leistungsfähig sein. Stress, Erschöpfung und Überforderung sind Zeichen der Zeit. Unserer Gesundheit ist das leider nicht zuträglich.

Depressionen

Wir alle kennen das Gefühl, einen „schlechten Tag” zu haben. Solche Phasen gehen normalerweise von selbst wieder vorbei. Manchmal jedoch bleibt die Schwere im Körper und in den Gedanken. Betroffenen gelingt es nicht, sich aus eigener Kraft aus Grübeleien, Traurigkeit und Erschöpfung zu befreien.

Dissoziative Störungen

Bei dissoziativen Störungen kommt es zu Ausfällen in der Wahrnehmung, im Gedächtnis oder bei körperlichen Funktionen. Auch das Gefühl für die eigene Identität kann gestört sein.

Essstörungen

Für manche Menschen stellt „Essen und Gewicht” das beherrschende Thema ihres Lebensalltags dar. Essen und Trinken dienen dann längst nicht mehr einer genussreichen Befriedigung von Hunger und Durst.

Impulskontrollstörung

Das Verhalten von Menschen, die von einer Impulskontrollstörung betroffen sind, ist meist schwer zu verstehen. Auffällige Verhaltensweisen haben oft nicht nur keinen erkennbaren Nutzen, sondern schaden sogar.

Nichtakute psychotische Störungen

Eine psychotische Episode ist eine beängstigende und verstörende Erfahrung. Die Wahrnehmung der Welt, der Menschen und des Selbst wird grundlegend erschüttert. Im Anschluss sind Betroffene häufig erschöpft und verunsichert.

Persönlichkeits-
störungen

Die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung geht oftmals mit einer starken Verunsicherung bei den Betroffenen einher, begleitet mitunter auch von der Vorstellung, unheilbar krank zu sein oder schlimmstenfalls sogar als „Psychopath“ zu gelten.

Post-COVID

Das Post-COVID-Syndrom ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern fasst eine Vielzahl an unterschiedlichen Spät- oder Langzeitfolgen einer Corona-Infektion zusammen. Post-COVID lässt sich durch die vielfältigen Symptome oft schwer diagnostizieren.

Posttraumatische Belastungsstörung

Es gibt Ereignisse im Leben, die unsere Seele verletzen und massive Spuren hinterlassen. Bei manchen Menschen sind die Traumaerfahrungen mit Ereignissen verbunden, die die Verarbeitungsmöglichkeiten der Psyche überfordern und die Reaktion einer tiefen Verzweiflung hervorrufen.

Psychosomatosen

Migräne, Asthma, Bluthochdruck – für diese und viele weitere Erkrankungen werden psychische Faktoren als mitverantwortlich für die Entstehung und den Verlauf angesehen. Als Sammelbezeichnung hat sich der Begriff Psychosomatosen etabliert.

Somatoforme Störungen und chronische Schmerzstörungen

Körperliche Beschwerden ohne erkennbaren organischen Auslöser können für Betroffene sehr belastend sein. Symptome wie unerklärliche Schmerzen, wie sie beispielsweise bei einer somatoformen Schmerzstörung auftreten, beeinträchtigen den Alltag stark.

Zwangsstörungen

Kontrollieren, ob das Bügeleisen wirklich aus ist, häufiges Händewaschen oder Wert auf Ordnung zu legen: All das hört sich im ersten Moment nach normalen Handlungen an. Die Grenze zur Zwangsstörung ist hier aber fließend.

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