Qualität und Wissenschaft
Zukunftssichere Qualität aus Erfahrung und Forschung
In Heiligenfeld verbinden wir höchste Behandlungsqualität mit wissenschaftlicher Fundierung. Durch kontinuierliche Forschung, innovative Therapieansätze und ein strukturiertes Qualitätsmanagement stellen wir sicher, dass unsere Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung erhalten. Unser Anspruch ist es, bewährte Methoden mit neuen Erkenntnissen zu verknüpfen und so eine ganzheitliche, nachhaltige Heilung zu fördern.
„Wir legen großen Wert auf die Zufriedenheit unserer Patientinnen, Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit unsere hohe Qualität nicht nur subjektiv wahrnehmbar, sondern auch messbar und nachvollziehbar ist, setzen wir auf ein umfassendes Qualitätsmanagement. So werden alle relevanten Prozesse im Klinik- und Unternehmensbetrieb klar definiert. Wir verbessern unsere Abläufe stetig und passen unsere Leitlinien regelmäßig an, um höchste Qualität zu sichern.“
Michael Lang
Geschäftsführer
Für eine bestmögliche Versorgung
Zertifizierte Qualität
Seit unserer ersten Selbstbewertung nach dem EFQM-Modell im Jahr 1999 setzen wir konsequent auf höchste Qualitätsstandards. Bereits 2005 wurden wir erstmals nach IQMP-Reha zertifiziert und 2008/2009 erhielten wir als erste Einrichtung in Deutschland die „vernetzte Verbundzertifizierung“ nach KTQ – sowohl für den Krankenhaus- als auch für den Rehabilitationsbereich. Diese Zertifizierung wird alle drei Jahre durch Rezertifizierungen bestätigt und erfüllt die Anforderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) gemäß § 20 Abs. 2a SGB IX sowie die gesetzlichen Vorschriften nach § 137 SGB V für Krankenhäuser.
Unsere externe Qualitätssicherung erfolgt durch das unabhängige Institut für Qualitätsentwicklung in der Psychotherapie und Psychosomatik (IQP). Seit seiner Gründung im Jahr 2000 hat das IQP über 110.000 stationäre psychosomatische Behandlungsverläufe aus 20 Kliniken dokumentiert und ist führend in der Qualitätssicherung der Psychosomatischen Medizin. Die durch das IQP bereitgestellten Benchmarking-Daten ermöglichen uns, unsere Leistungen kontinuierlich zu optimieren.
Die Heiligenfeld Kliniken sind zertifiziert nach der KTQ GmbH (Kooperation für Transparenz und Qualität).
Fachklinik Heiligenfeld Bad Kissingen
Heiligenfeld Klinik Berlin
Heiligenfeld Klinik Uffenheim
Heiligenfeld Klinik Waldmünchen
Heiligenfeld Klinik Bad Wörishofen
Qualitätsmanagement: Wie erreichen wir Spitzenleistungen?
Unser oberstes Ziel ist die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Durch ein strukturiertes und regelmäßig überprüftes Qualitätsmanagement stellen wir eine hochwertige Behandlung sicher. Dazu gehören sowohl interne Optimierungsprozesse als auch externe Prüfungen durch unabhängige Institutionen.
Wir setzen gezielt folgende Maßnahmen ein:
- Fortlaufende Schulungen zu Moderations-, Präsentations- und Arbeitstechniken für unsere Teams.
- Spezialisierte Projektgruppen im Qualitätsmanagement (QM).
- Qualitätszirkel in unterschiedlichen Leitungsgremien und -teams.
- Interne und externe Supervisionen für Fall-, Gruppen-, Team- und Leitungssitzungen.
- Effizientes Fehlermanagement-System zur kontinuierlichen Verbesserung.
- Regelmäßige interne Audits zur Prozessoptimierung.
- Gezielte Fall- und organisationsbezogene Teamsitzungen.
- Datenbankgestützte Behandlungssteuerung, basierend auf internen Leitlinien und individuellen Behandlungspfaden.
- Interne Behandlungsleitlinien, die unser Diagnosespektrum vollumfänglich abdecken.
- Assessment-Instrumente zur Erfolgsmessung, inklusive Ergebnis-Evaluation bei Aufnahme, Entlassung und Follow-ups nach einem und drei Jahren.
- Therapieziel- und Qualitätsmonitoring, um eine zielgerichtete Behandlung und kontinuierliche Optimierung zu gewährleisten.
- Effektives Beschwerdemanagement (Meinungsforum) zur stetigen Weiterentwicklung unserer Angebote.
- Fehlermanagement/Sicherheitskultur zur Förderung eines offenen, transparenten und ehrlichen Umgangs mit Fehlern und unerwünschten Ereignissen zur Erkennung, Analyse und langfristigen Vermeidung.
- Patienten- und Mitarbeiterbefragungen, um wertvolles Feedback für konzeptionelle Verbesserungen zu erhalten.
- Wissensmanagement für eine nachhaltige Qualitätssicherung.
- Bewerbung bei renommierten Wettbewerben wie Great Place to Work® oder Deutschlands Kundenchampions.
- Umfassende Zertifizierungsverfahren, darunter KTQ (Kooperation für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen), Bio-Zertifizierung, RAL-Gütezeichen und EMAS (Geprüftes Umweltmanagement).
- Erstellung einer Gemeinwohlbilanz, um strukturiert und transparent die gelebten Werte und nachhaltigen Leistungen des Unternehmens darzustellen (inkl. Zertifizierung).
- Organisationsentwicklungsveranstaltungen mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Weiterentwicklung, kontinuierlicher Verbesserung, Information, Fortbildung und Förderung einer lebendigen Unternehmenskultur durch aktive Beteiligung der Mitarbeitenden.
- Hygienemanagement zum Schutz vor Infektionen und zur Sicherheit der Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden.
- Wertekommission zur nachhaltigen, inhaltlichen und gestalterischen Auseinandersetzung mit Werten.
- Kundenkommission, um Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu erfassen, zu analysieren und umzusetzen.
Wie machen wir Qualität messbar und transparent?
Unsere Qualität zeigt sich nicht nur in Auszeichnungen, sondern auch in konkreten Zahlen und Bewertungen. Wir überprüfen regelmäßig folgende Leistungsindikatoren:
- Patientenzufriedenheit
- Wahrnehmung unseres Klinikleitbilds
- Medizinische und soziodemographische Patientenprofile
- Leistungsprofile unserer Therapie- und Serviceangebote
- Behandlungsdauer und Therapieerfolg
- Nachhaltigkeit der Behandlungen
- Arbeitszufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Zufriedenheit von Zuweiserinnen, Zuweisern und Kostenträgern
- Gesellschaftliche und politische Indikatoren
- Beschwerdemanagement
Unser Qualitätsanspruch ist nicht nur ein Versprechen, sondern ein messbarer Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Durch konsequente Evaluation und Optimierung stellen wir sicher, dass sich unsere Patientinnen und Patienten bei uns in besten Händen befinden.
Gesundheit ist unser Antrieb – und zertifizierte Qualität unser Anspruch!
Behandlungsabläufe in den Heiligenfeld Kliniken
Unsere Leitlinien
Wir folgen klar definierten Leitlinien, die den Ablauf der Diagnostik und Therapie für unterschiedliche Erkrankungen regeln. Ziel unserer Leitlinien ist es, die Behandlungsqualität zu steigern, Abläufe zu vereinheitlichen und die Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Gleichzeitig stellen sie eine transparente und nachvollziehbare Behandlung sicher.
Unsere Behandlungsabläufe sind flexibel und auf die individuellen Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten abgestimmt. Die Therapie erfolgt nach einem modularen Prinzip:
- Diagnostik und Therapieplanung: Eine umfassende Analyse bildet die Grundlage für den Behandlungsplan.
- Modulare Struktur: Je nach Bedarf werden passende Therapiebausteine wie Einzel- oder Gruppentherapie kombiniert.
- Dynamische Anpassung: Der Behandlungsplan wird regelmäßig überprüft und individuell optimiert.
Für die häufigsten Diagnosen haben wir standardisierte Leitlinien entwickelt – als Fachversion für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und als verständliche Patientenversion. Sie sichern eine transparente Behandlung auf Basis wissenschaftlicher Standards, sozialrechtlicher Vorgaben und interner Qualitätsziele. Leitlinien für besondere Behandlungsfälle ermöglichen eine schnelle und gezielte Intervention.
Diagnosespezifische Leitlinien:
Angststörungen, Borderline-Störungen, Depressionen, Essstörungen, Narzisstische Störungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Psychoonkologie, Psychose-Rehabilitation, Religiöse und spirituelle Störungen, Somatoforme Schmerzstörungen, Suchterkrankungen, Zwangsstörungen.
Komplikationsspezifische Leitlinien:
Regressive Dekompensation, Spaltung im Team, Selbstverletzendes Verhalten, Suizidalität, Manische Dekompensation, Therapieabbruch.
Unsere Leitlinien sind in das Krankenhaus-Informations-System (KIS) integriert. Dadurch können wir die Behandlung effizient steuern und dokumentieren:
- Automatisierte Zuordnung zu Behandlungspfaden bereits im Aufnahmeprozess.
- Digitale Checklisten und Dokumentationstools für eine lückenlose Steuerung.
- Schematische Ablaufdarstellungen für Komplikationen oder besondere Krankheitsverläufe.
Regelmäßig überprüfen wir unsere Leitlinien, entwickeln sie weiter und passen sie an neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Standards an:
- Wir schulen und besprechen die Inhalte regelmäßig in der klinikinternen Fortbildung.
- Verantwortliche Fachgruppen prüfen und aktualisieren die Leitlinien kontinuierlich.
- Wir integrieren die Leitlinien in digitale Prozesse, um Qualität und Effizienz zu steigern.
- Rückmeldungen aus der Praxis und Erkenntnisse aus dem wissenschaftlichen Austausch fließen direkt in die Weiterentwicklung ein.
Forschung zu unseren Therapieansätzen
Wissenschaft und Evaluation
Wir kooperieren seit 2011 mit der Abteilung für Psychosomatische Medizin am Universitätsklinikum Regensburg. Diese Partnerschaft wird durch den Forschungsbereich der Angewandten Bewusstseinswissenschaften unter der Leitung von Prof. Dr. Thilo Hinterberger vertreten, der von uns unterstützt wird.
Ein zentraler Fokus liegt auf der wissenschaftlichen Evaluierung und Erforschung der therapeutischen Arbeit in den Kliniken. Dabei entstehen wissenschaftliche Arbeiten zu unterschiedlichen Aspekten unseres Therapiekonzepts. Auch neu entwickelte Therapieansätze werden von Anfang an wissenschaftlich begleitet.
Prof. Dr. Thilo Hinterberger
Kontakt: thilo.hinterberger@ukr.de
Hier finden Sie Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Themenbereichen:
Eine erfolgreiche Therapie wirkt über den Klinikaufenthalt hinaus. Deshalb erforschen wir, wie stabil die erzielten Verbesserungen sind und welche Faktoren den Behandlungserfolg beeinflussen.
Konkret analysieren wir, inwieweit sich Symptome nach der Therapie verringern und wie lange die positiven Effekte anhalten. Besonders im Fokus stehen salutogenetische Ansätze, die die Selbstheilungskräfte stärken.
Publikation
Hinterberger, T., Auer, J., Schmidt, S., & Loew, T. (2013). Evaluation of a salutogenetic concept for stationary psychosomatic treatment. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 1-9. https://doi.org/10.1155/2013/735731
Konferenzbeiträge
Hinterberger, T., Beine, H.-J., & Ziegler, J. (2024). Katamnesedaten als Nachweis für die nachhaltige Wirksamkeit stationärer psychosomatischer Behandlung. DGPM Kongress, Berlin.
Hinterberger, T., Auer, J., Schmidt, S., & Loew, T. (2014). Evaluation of a Salutogenetic Concept for Inpatient Psychosomatic Treatment. Vortrag auf dem Mind and Life Summer Retreat, Chiemsee.
Hinterberger, T., Auer, J., & Loew, T. (2014). Evaluation of a Salutogenetic Concept for Inpatient Psychosomatic Treatment. EAPM Kongress, Nürnberg.
Die Intensivwoche ist ein einwöchiges Therapieprogramm in den Heiligenfeld Kliniken, das bestimmte kreativtherapeutische und psychotherapeutische Methoden intensiv bündelt. Wir erforschen, wie sich diese gezielte Verdichtung auf den Therapieerfolg und die langfristige Symptomstabilisierung auswirkt.
Konferenzbeiträge
Hinterberger, T., Beine, H.-J., Selmaier, H.-P., & Steffes-Holländer, S. (2025). Evaluation von Intensivwochen in der stationären psychosomatischen Behandlung. DGPM Kongress, Berlin.
Hinterberger, T., Beine, H.-J., Rihm, F., & Ziegler, J. (2020). Evaluation von Intensivwochen in der stationären Psychosomatischen Medizin. DGPPN Online-Kongress.
Spiritualität kann eine wichtige Ressource in der psychosomatischen Behandlung sein, indem sie Sinnstiftung und emotionale Stabilität fördert. Wir untersuchen, welche Rolle spirituelle Einstellungen für den Therapieerfolg spielen und wie sie den Genesungsprozess beeinflussen.
Publikation
Hinterberger, T., & Walter, N. (2025). Spirituality and mental health – Investigating the association between spiritual attitudes and psychosomatic treatment outcomes. Frontiers in Psychiatry, 15. https://doi.org/10.3389/fpsyt.2024.1497630
Konferenzbeiträge
Hinterberger, T., & Selmaier, H.-P. (2024). Spiritualität und Sinnkrisen im Fokus der psychosomatischen Behandlung. DGPM Kongress, Berlin.
Hinterberger, T., & Selmaier, H.-P. (2022). Die Rolle der Spiritualität für die Gesundheit in der psychosomatischen Behandlung. DGPPN Kongress, Berlin.
Hinterberger, T. (2011). Qualitätsmerkmale einer spirituell-transpersonalen Psychotherapie. DKTP-Symposium „Qualität in der professionellen „transpersonalen“, „spirituellen“ Arbeit, Hannover.
Hochsensibilität beschreibt eine erhöhte Empfänglichkeit für Reize und Emotionen, die bei manchen Menschen zu Verarbeitungsproblemen führen kann. Wir erforschen, wie sich die erhöhte Sensibilität auf die psychosomatische Gesundheit auswirkt und entwickeln diagnostische Instrumente, um Sensibilität und damit verbundene Verarbeitungsprobleme besser zu erfassen.
Publikation
Hinterberger, T., Galuska, D., & Galuska, J. (2019). Der SV12: Entwicklung eines klinischen Inventars zur Erfassung von Sensibilität und deren Verarbeitungsproblematiken. Complementary Medicine Research, 26(4), 240-249. https://doi.org/10.1159/000497283
Konferenzbeiträge
Hinterberger, T., & Ziegler, J. (2020). Sensibilität und Verarbeitung im therapeutischen Kontext. DGPPN Online-Kongress.
Hinterberger, T., Galuska, D., & Galuska, J. (2019). Conscious perception – gift or burden? A new approach for studying sensitivity and sensory processing problems. Conference Towards a Science of Consciousness, Interlaken, Schweiz.
Hinterberger, T. (2019). Der SV12: Entwicklung eines klinischen Inventars zur Erfassung von Sensibilität und deren Verarbeitungsproblematiken. DKPM-Kongress, Berlin.
Hinterberger, T., & Schuhbauer, A. (2019). Klinisch relevante Korrelate von Sensibilität und Verarbeitungsproblematiken bei psychosomatischen Patienten. DKPM-Kongress, Berlin.
Hinterberger, T., Galuska, D., & Galuska, J. (2018, Oktober). Sensitivity and sensory processing problems – a new approach. Kongress Hochsensibilität, Ede/Wageningen, Niederlande.
Hinterberger, T., & Galuska, D. (2017). Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung von Hochsensibilität für die psychosomatische Therapie. DGPM/DKPM Kongress, Berlin.
Tierbegleitete Therapie nutzt die positive Wirkung der Mensch-Tier-Beziehung, um emotionale Stabilität und therapeutische Prozesse zu unterstützen. Wir erforschen, wie diese Form der Therapie die psychosomatische Behandlung ergänzt und welche Effekte sie auf das Wohlbefinden und den Therapieerfolg hat.
Konferenzbeiträge
Hinterberger, T., & Beine, H.-J. (2023). Tierbegleitete Therapie in der psychosomatischen Rehabilitation. DGPM Kongress, Berlin.
Hinterberger, T., & Beine, H.-J. (2022). Tierbegleitete Therapie in der stationären psychosomatischen Behandlung. DGPPN Kongress, Berlin.
Beine, H.-J., & Hinterberger, T. (2021). Tiergestützte Therapie in der stationären psychosomatischen Behandlung. DGPM/DKPM Kongress, Berlin.
Naturtherapie nutzt die heilsame Wirkung der Natur, um psychische Prozesse zu unterstützen. In den Heiligenfeld Kliniken wurden spezielle Therapieangebote entwickelt, die Natur als Ressource oder Spiegel für biografische Themen nutzen. Wir erforschen die Wirksamkeit dieser Ansätze auf die psychische Integration und den Therapieerfolg.
Konferenzbeitrag
Hinterberger, T., & Rihm, F. (2021). Konzept und Evaluation der Naturtherapie in der stationären psychosomatischen Behandlung. DGPM/DKPM Kongress, Berlin.
Lebenskompetenzen sind Fähigkeiten, die helfen, Herausforderungen zu bewältigen und das Wohlbefinden zu stärken. Wir erforschen, wie sie den Therapieerfolg in der psychosomatischen Behandlung beeinflussen. Dazu haben wir den Fragebogen LK-18 entwickelt, der zentrale Bereiche wie Selbstregulation, Sinnerleben und soziale Beziehungen erfasst.
Publikation
Hinterberger, T., Walter, N., & Galuska, J. (2021). Lebenskompetenzen als Ressource in der Psychosomatischen Medizin – Ein Fragebogeninstrument. Diagnostica, 68(1), 14–27. https://doi.org/10.1026/0012-1924/a000278
In den Heiligenfeld Kliniken bieten wir spezialisierte psychosomatische Behandlungen für Kinder, Jugendliche und Familien an. Um die Qualität dieser Behandlungen kontinuierlich zu verbessern, entwickeln und evaluieren wir Instrumente zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und erstellen Basisdokumentationen, die die Bedürfnisse dieser Altersgruppe berücksichtigen.
Publikationen
Ertl, S., Vogt, M., Loew, T., & Hinterberger, T. (2022). Vorschlag einer Basisdokumentation für die Kinder-, Jugend- und Familienpsychosomatik auf Basis einer Synopsis von Basisdokumentationen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 72(3/4), 117-123. https://doi.org/10.1055/a-1635-6630
Ertl, S., Vogt, M., Loew, T., & Hinterberger, T. (2022). Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität psychisch kranker Kinder mit dem KINDL-R: Untersuchung psychometrischer Eigenschaften des Kid-KINDL für die Qualitätssicherung stationärer psychosomatischer Behandlungen 8- bis 11-jähriger Kinder. Diagnostica. https://doi.org/10.1026/0012-1924/a000283
Konferenzbeiträge
Ertl, S., Loew, T., Vogt, M., & Hinterberger, T. (2021). Untersuchung der psychometrischen Eigenschaften des Kid-KINDL für die Qualitätssicherung stationärer psychosomatischer Behandlungen 8- bis 11-jähriger Kinder. DGPM/DKPM Kongress, Berlin.
Ertl, S., Loew, T., Vogt, M., & Hinterberger, T. (2020). Untersuchung der psychometrischen Eigenschaften des Kid-KINDL zur Erhebung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HRQoL) für die Qualitätssicherung psychosomatischer Behandlungen 8- bis 11-jähriger Kinder. DGPM/DKPM Kongress, Berlin (ausgefallen).
Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, Herausforderungen und Stress erfolgreich zu bewältigen. Unsere Forschung untersucht, wie transrationale Kompetenzen – intuitive, emotionale und spirituelle Fähigkeiten – die psychische Widerstandskraft fördern können.
Konferenzbeiträge
Hinterberger, T. (2016). Das ARK-Modell: Resilienz durch transrationale Kompetenzen. Kongress „Psychosomatik und Psychotherapie“, Potsdam.
Hinterberger, T. (2015). Transrationale Kompetenzen zur Kompensation psychischer Probleme aufgrund extrinsisch motivierter Überforderung. DKPM Kongress, Berlin.
Hinterberger, T. (2014). Transrationale Kompetenzen zur Kompensation psychischer Probleme durch extrinsisch motivierte Überforderung. DGPPN Kongress, Berlin.
Traumaerfahrungen stehen in engem Zusammenhang mit psychosomatischen Beschwerden und beeinflussen den Behandlungserfolg. Unsere Forschung untersucht, welche diagnostischen Merkmale auf vergangene Traumatisierungen hinweisen und wie sich diese auf die psychische und körperliche Gesundheit auswirken.
Konferenzbeitrag
Hinterberger, T., & Beine, H.-J. (2023). Diagnostische Korrelate von Traumaerfahrungen in der psychosomatischen Behandlung. DGPPN Kongress, Berlin.
Die Corona-Pandemie hat psychische Belastungen verursacht. Unsere Forschung untersucht, wie pandemiebedingter Stress psychosomatische Beschwerden beeinflusst und welche diagnostischen Merkmale dabei relevant sind.
Konferenzbeiträge
Hinterberger, T., Galuska, J., Selmaier, H.-P., & Ziegler, J. (2023). Diagnostische und behandlungsbedingte Korrelate zur Coronabelastung in der psychosomatischen Behandlung. DGPPN Kongress, Berlin.
Hinterberger, T., Orlandini-Hagenhoff, N., Galuska, J., Selmaier, H.-P., & Ziegler, J. (2022). Gibt es den Corona-Burnout? Korrelate der pandemiebedingten psychosomatischen Belastung. DKPM Kongress, Berlin.
Atemtherapie nutzt gezielte Atemtechniken, um Körper und Geist in Einklang zu bringen und das Wohlbefinden zu fördern. Unsere Forschung untersucht, wie entschleunigtes Atmen physiologische Rhythmen synchronisiert und zur Gesundheitsförderung beiträgt.
Konferenzbeiträge
Hinterberger, T., Walter, N., & Loew, T. (2020). Entschleunigtes Atmen (paced slow breathing) – Salutogenese durch Synchronisation von Körperrhythmen. DGPPN Online-Kongress.
Hinterberger, T. (2019). Breathing and the brain – Decelerated breathing synchronizes brain and body rhythms. Conference Towards a Science of Consciousness, Interlaken, Schweiz.
Hinterberger, T., Doliwa, C., Walter, N., & Loew, T. (2019). Entschleunigtes Atmen (paced slow breathing) – Salutogenese durch Synchronisation von Körperrhytthmen. DGPM/DKPM Kongress, Berlin.
Hinterberger, T. (2018). Entschleunigtes Atmen (paced slow breathing) – Salutogenese durch Synchronisation von Körperrhythmen. DGPPN Kongress, Berlin.
Hinterberger, T. (2018). Entschleunigtes Atmen (paced slow breathing) – Salutogenese durch Synchronisation von Körperrhythmen. DKPM Kongress, Berlin.
Unsere Forschung entwickelt sich stetig weiter und greift neue wissenschaftliche Fragestellungen auf. Durch interdisziplinäre Ansätze und innovative Konzepte erweitern wir unser Verständnis psychosomatischer Prozesse und erschließen neue therapeutische Möglichkeiten.
Konferenzbeiträge
Hamberger, J., Hinterberger, T., Loew, T., Meissner, K., & Weimer, K. (2021). Das gesundheitsökonomische Potential bei der Verwendung von open-label Placebos bei der Behandlung von ADHS. DGPM/DKPM Kongress, Berlin.
Blaser, K., Zlabinger, M., Buchli-Kammermann, J., & Hinterberger, T. (2014). Correlation between the mental self-boundary and mindfulness shown by questionnaire scores, before and after self-boundary awareness training, and neurophysiological correlates. Mind and Life Summer Retreat, Chiemsee.
Folgende Abschlussarbeiten sind in Kooperation mit den Heiligenfeld Kliniken entstanden:
- Klinische Korrelate zwischen Behandlungsparametern von potenziell traumatischen Erfahrungen und Traumafolgestörungen von Patienten in der stationären psychosomatischen Behandlung
- Die Evaluation der entwicklungsbasierten Lebenskompetenzen von Auszubildenden in Unterstützung eines Fördercurriculums der Heiligenfeld Kliniken
- Wirksamkeit der hundebegleiteten Therapie in der stationären psychosomatischen Behandlung
- Singen gegen die Angst? Auswirkungen von Singen auf den aktuellen Angstzustand
- Testtheoretische Analyse eines Fragebogens zur Erfassung von Hochsensibilität und Entwicklung einer Kurzform
- Psychosomatische Merkmale von Ärzten, Psychologen/Psychotherapeuten und Pflegekräften in stationärer psychosomatischer Behandlung und deren Verlaufsform
- Evaluation of a salutogenetic concept for inpatient psychosomatic treatment
- Haben es Menschen in helfenden Berufen schwerer?
- Suche nach Prädiktoren für Störungsbilder aus Laborwerten psychosomatischer Patienten
- Die Rolle von Spiritualität für den Therapieerfolg bei Patienten
- The Sensorium as a therapeutic setting in comparison to treatment approaches of the Heiligenfeld Kliniken
- The Sensorium – a mindful experience of the own body – implementation and evaluation of a therapeutic intervention for patients suffering from depression
- Was ist Heiligenfeld und welche Faktoren machen Heiligenfeld zu einem Ort der Heilung?
- Funktionsfähigkeit bei Patienten mit Zustand nach Hüft- und Knie-Endoprothesenimplantation
Feedback aus erster Hand
Ergebnisse unserer Befragungen
Um unsere hohen Standards zu sichern, befragen wir regelmäßig Patientinnen und Patienten, zuweisende Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Aufgrund der Rückmeldungen können wir uns weiter verbessern.
Befragung 2023: Zuweiser und Zuweiserinnen
95 Prozent der befragten Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind mit den Behandlungsergebnissen ihrer Patientinnen und Patienten in den Heiligenfeld Kliniken zufrieden. 93 Prozent bewerten die Zusammenarbeit mit uns als hervorragend.
Befragung 2023: Patientinnen und Patienten
Die Mehrheit der Patientinnen und Patienten in allen Kliniken bewertet die Behandlungsqualität als „ausgezeichnet“ oder „gut“ und zeigt sich (sehr) zufrieden mit der erhaltenen Hilfe. Fast 90 Prozent der Befragten würden sich bei erneutem Bedarf wieder für eine Behandlung in den Heiligenfeld Kliniken entscheiden.
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